Die Stadt zeigt mehrere
architektonische Aspekte farnesischen Ursprungs, wie der Palazzo Farnese
aus dem fünfzehnten Jahrhundert, berühmt dafür, daß er von der Familie
von Pierluigi, Vater des zukünftigen Papstes Paolo III und Giulia der
Schönen, als Residenz diente, und die Strada Farnesiana, von Kardinal
Alessandro als neue Verbindungsstraße in der Altstadt des Ortes erbaut (sie
ist die heutige Via Cavour, reich an vornehmen Villen aus dieser Epoche:
im Palazzo Bruggiotti befindet sich ein privates Museum mit Keramik aus
Mittelalter und Renaissance). Viterbo ist auch wegen seiner selten gut
erhaltenen Altstadt (Viertel S.Pellegrino) bekannt und weil es die
Residenz des Papstes war (der berümte Palazzo Papale). Außerdem findet
man hier Museen der Archäologie und sakraler Kunst und Kirchen von hohem
künstlerischen Wert. In der Umgebung von Viterbo liegt die
etruskisch-römische Stadt Ferento mit einem sehr gut erhaltenem Theater,
das noch heute für Aufführungen im Freien genutzt wird, verschiedene
Etruskische Nekropolen (Castel dAsso, Norchia) und die sehr schöne
Villa Lante in Bagnaia, mit einem wunderschönen Garten im italienischen
Stil. Von ungewöhnlicher Anziehung sind die Thermen, die von dem
schwefelreichem Wasser der Bulicame gespeist werden und Services hoher
Qualität bieten ; geeignet zur Behandlung von Störungen des
Bewegungsapparates und Krankheiten der Atemwege und für Fitness.
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I facchini sotto la Macchina di Santa
Rosa |
Unter den Festlichkeiten von
touristischem Interesse muß man den Transport des Turmes von S. Rosa, ein
grosser leuchtender Turm, der von 100 "facchini" (Träger)
getragen wird (5) (3.September) und die Antiquitäten Austellung (November)
erwähnen. In Viterbo werden in der Zeit von Juni bis September
mittelalterliche Theatervorstellungen veranstaltet. |