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San Pellegrino Virtei

San Pellegrino Virtei

Die Stadt ist das historische, administrative und wirtschaftliche Zentrum im oberen Latium. Sie ist antiken Ursprungs und weist große historische Traditionen auf und war u.a. Sitz der Päpste. Hier finden sich Monumente und Kunstwerke von herausragendem Interesse, und die Altstadt (das Viertel San Pellegrino) hat fast vollständig das ursprüngliche, mittelalterliche Aussehen bewahrt. Ein bemerkenswertes Beispiel hierfür ist der Palazzo degli Alessandri aus der ersten Hälfte des 13. Jh.s mit gotischen Stilmerkmalen. Auf dem Platz erhebt sich die Kirche S. Pellegrino aus dem 11. Jh. In der Nähe des mittelalterlichen Viertels stand das Spital der Pilger, das von den Eheleuten Guidone und Diletta zwischen 1150 und 1200 gegründet wurde und dem Klerus von Viterbo zum Geschenk übergeben wurde, um darin die Pilger zu beherbergen. Noch heute kann man bei der Brücke des Doms den Gedenkstein sehen, der an diese Schenkung erinnert. Am interessantesten und außergewöhnlichsten ist jedoch der an Kunstschätzen reiche Papstpalast, in dem sich historisch herausragende Ereignisse zugetragen haben. Das Gebäude entstand auf Geheiß des tapferen Volkshauptmanns Raniero Gatti und wurde vielleicht 1266 fertiggestellt, um den päpstlichen Hof zu beherbergen, der beschlossen hatte, sich von seinem turbulenten römischen Sitz zu entfernen. Fünf Konklaven fanden im Saal dieser befestigten Residenz statt, einschließlich derjenigen, die dreiunddreißig Monate dauerte und bei der schließlich Gregor X. 1271 zum Papst gewählt wurde. Damals hatten sich die schon seit geraumer Zeit versammelten Kardinäle auf keinen Kandidaten einigen können, weshalb die Bürger - die es müde waren zu warten - Raniero Gatti zwangen, die Tür mit einem Schlüssel ("cum clave" - daher das Wort "Konklave") abzuschließen, die Verpflegung der Kardinäle zu reduzieren und das Dach abzudecken. Andere wichtige Monumente sind die Rocca Albornoz, in der heute das Nationalmuseum untergebracht ist, die Kirche S. Maria della Verità mit dem angrenzenden Stadtmuseum, die Kirche S. Andrea, der Gebäudekomplex S. Maria in Gradi und die zahlreichen Brunnen, unter denen die Fontana Grande auf dem gleichnamigen Platz herausragt. An der alten Via Cassia, welche den "Piano de' Bagni" mit seinen schon bei den Etruskern berühmten Thermalquellen durchquert, sind noch die "Camillario" genannte Brücke und imposante Überreste von Thermen zu sehen. Die Brücke besteht aus einem einzigen Bogen mit großen Steinblöcken, die ohne Mörtel aufeinander geschichtet sind. Ihrer Größe wegen ist sie zweifellos das wichtigste Zeugnis für die Betriebsamkeit der Via Cassia. Erbaut wurde sie im 1./2. Jh. v.Chr. In ihrer Umgebung entstand im Hochmittelalter eine Vorstadt, die 1082 den Kaiser Heinrich IV. auf seinem Weg nach Rom zu Gregor VII. beherbergte, und die 1137 von den Gefolgsleuten des Gegenpapstes Anacletus II. zerstört wurde. Die Bacucco-Thermen, auf die sich zwei detaillierte Zeichnungen Michelangelos beziehen, und die er auf einer seiner Reisen in der Gegend anfertigte, waren wahrscheinlich das wichtigste Thermalbad, wie 1835 durchgeführte Ausgrabungen bestätigten. Hier in diesem Gebiet trifft man außer auf die Reste einer römischen Villa auch auf die Bagnaccio-Quellen, in deren Nähe sich die wichtige römische Station Aquae Passeris befand, die auf der Tavola Peutingeriana wiedergegeben ist, einer antiken Landkarte mit allen römischen Militärstraßen. Doch die wichtigste Thermalquelle ist ohne weiteres die Bullicame genannte, die seit dem Altertum wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften bekannt ist und selbst von Dante in der Göttlichen Komödie erwähnt wird. Am 2. September beginnen die Festlichkeiten für Santa Rosa, die Schutzpatronin der Stadt, mit einem Umzug in historischen Kostümen aus verschiedenen Epochen; am 3. September findet um 21 Uhr der berühmte Transport der "Macchina di S. Rosa" statt, einem 30 m hohen und 5 Tonnen schweren leuchtenden Turm, der von hundert “Facchini“ (Trägern) auf den Schultern durch die Straßen der Stadt getragen wird.

 

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